Freitag, 5. April 2013

"Die große Lüge von der Wärmedämmung!"

Ja, das ist ja eine überraschende Meldung, die da Ende März durch die Medien ging. Da haut "Die Welt" ja ganz schön auf die Dämmplatte, leider mehr populistisch als wissenschaftlich: Die große Lüge von der Wärmedämmung
Schade nur, dass diese Aussage anscheinend weitesgehend ungeprüft vnn den Medien aufgegriffen und verbreitet wurde.

Die Studie, die von Prognos für die KfW-Bank gemacht wurde, behandelt nämlich eigentlich das Thema "Ermittlung der Wachstumswirkungen der KfW-Programme zum Energieeffizienten Bauen und Sanieren".

Sowohl auf der Prognos Website als auch auf der von der KfW-Bank steht: 

Hier mal ein paar interessante Seiten, deren Schreiber mehr den Eindruck erwecken, dass sie diese Studie tatsächlich gelesen haben (im Gegensatz zu Herrn R.



Nachdem ich die Studie selbst, zugegebener Weise nur, "überflogen" habe, komme ich z diesem Fazit:

"Die große Lüge des Herrn Haimann" oder - " "Die Welt" lohnt sich nicht"



Montag, 1. April 2013

Kältester März seit über 100 Jahren

Ich glaub's ja nicht. Da wartet ein großer Acker vor unserem Haus, der Spaziergänger kopfschüttend vor unserem Grudstück stehen lässt, und was macht der Frühling? Er bleibt aus. Mit Glück schaffen wir es bis zum Sommer auf 9°C, laut unserem Radiosender, na das sind ja Aussichten. Überhaupt ist das der kälteste Monat seitdem wir hier wohnen, der März, nicht Januar oder Februar.

Man kann ja schon dankbar sein, dass es bei uns direkt an den Ostertagen mal nicht geschneit hat, sondern sich wenigstens die Sonne hat blicken lassen.

Ich hatte bei Sonnenschein die Heizung teilweise kompett ausgeschaltet, aber wenn die Sonne dann wieder tagsüber weg war, hat es recht lange gedauert, bis die Heizung wieder die Solltemperatur der Räume geschafft hat (lag dann mal so 0,5°C bis 1°C unter Soll). Mit Sonne wurde es recht mollig warm im Wohnzimmer.. Ich glaube, da muss ich noch einige Erfahrung sammeln.

Also weiter warten auf den wahren Frühling....

Dienstag, 19. Februar 2013

Telekom Teil 5

... und noch kein Ende in Sicht.

Da wir ja zweimal telefonisch aufgefordert wurden uns unser Congstar-Geld im Telekomshop zurückzuholen, weil uns der Mitarbeiter vor Ort ja auch das Versprechen gegeben hat, dass wir die Kohle mal wieder bekommen, sind wir da nun heute mal endlich hin.

Aber, natürlich haben wir uns nicht die Urlaubplanung und die Arbeitszeiten des Kollegen geben lassen (anrufen eh zwecklos- immer "alle" Leitungen belegt, wahrscheinlich gibt es nur eine). Da hat uns die Mitarbeiterin mitgeteilt, dass wir dann schon kommen müssten, wenn der Kollege da wäre. Angeblich hat auch nur er eine Benachrichtigungs-E-Mail über den Vorgang bekommen. Ach nein, wie ärgerlich.
Aus sicherheitstechnischen Gründen (besser für Leib und Leben des Interieurs und der besagten Mitarbeiterin) habe ich nach einer kurzen Erhitzungsphase meinerseits dann lieber den Laden verlassen.

Liebe unbedarften Häuslebauer. Ich weiß nicht, ob die anderen Anbieter viel besser sind, aber einen Versuch wäre es doch wert, oder???

Freitag, 1. Februar 2013

300 kWh Verbrauch im Januar

Der Januar war ja mal recht kalt. Das gab mir die Chance die selbsdefinierte Heizkurve im unteren Temperaturbereich zu perfektionieren. Der Verbrauch stieg zum Vormonat um 75 kWh, bei heutigen Strompreisen entspricht das etwa 14 € mehr als im Dezember.

Montag, 28. Januar 2013

TELEKOM!!!

Mal wieder ein kleiner Beitrag über die Telekom. Ich hatte ja am 24. August (Telekom-und-wie-es-sich-so-lebt) einen UMTS-Stick organisiert und mir das Versprechen des Verkäufers (mit Unterschrift) abgeholt, dass wir das erstattet bekommen.
Nun hatte ich vor ein paar Wochen die Telekom gebeten uns diesen Betrag zu erstatten.
Daraufhin gab es dann einen kleinen E-Mailverkehr, in dem es um Kundennummern etc ging. Im Betreff immer die Vorgangsnummer. Nun gab es einen Anruf der Telekom, dass Nils als Anschlussbesitzer in dem Telekomshop kommen müsste. War natürlich eine 0800-Nummer. Ich kann meine Freizeit weit aus besser verbringen, als mich mit der Telekom-Hotline zu "vergnügen".
Also habe ich mit bekannter Vorgangsnummer im Betreff der Teleinkompetenz noch einmal erklärt, dass ich nun nicht noch einmal dem Geld hinterherrennen möchte. Wäre ja ein einfaches das Geld auf das bekannte Kundenkonto, von dem die sonst das Geld ohne Umstände abholen, auch mal wieder zurückzubuchen. Aber so läuft das bei der Telekom wohl nicht. Da muss natürlich erst einmal zur Abwechslung mal wieder nach der Kundennummer gefragt werden.

Ich schließe mal daraus, dass die Mitarbeiter der Telekom zu Dumpingpreisen arbeiten. Denn sonst könnte man das wohl nicht erklären, dass man sich wegen eines 50 € Betrages so lange beschäftigen kann.

Nachtrag: Anscheinend handelt es sich um verschiedene Kostenstellen. Super.

Donnerstag, 3. Januar 2013

selbstdefinierte Heizkurve Nilan Compact

Da die Fußbodenheizung im Passivhaus eigentlich erst bei niedrigeren Außentemperaturen angeschaltet werden muss, dann auch nur mit geringen Rücklauftemperatur, wollte ich gerne eine Heizkurve selber definieren. Das ist laut Beschreibung auch möglich. Leider steht nirgends beschrieben, wie genau das funktioniert. Für Menschen mit etwas technischem Verständnis sollte das kein Problem sein, trotzdem hier eine kleine Anleitung:

1. Am JVP-Bedienpanel  den "Drehknopf" ein paar Sekunden drücken, bis die LED für die Zusatzheizung blinkt. Nun hat man Zugriff auf das erweiterte Bedienmenu.

2. Den "Drehknopf" drehen, bis der Menupunkt "Setzen" erreicht ist.

3.  Menupunkt Zentral Heizen auswählen

4. Nun die Kurvenauswahl anwählen.

5. Die Kurve mit der Bezeichnung "DEF" auswählen. Sie ist unter der Kurve mit der Nummer 1.

6. Auswahl durch Drücken des "Drehknopfes" bestätigen und weiter drehen, um die Temperaturstufen zu bestimmen.

7. Nun die Definition für die verschiedenen Außentemperaturen (-20°C, -10°C, 0°C, +10°C, +20°C) anwählen und die gewünschte Rücklauftemperatur eingeben und Bestätigen.

Wichtig ist, dass zuerst die selbstdefinierte Kurve ausgewählt wird, sonst können die Temperaturstufen nicht geändert werden.
Die Temperaturen zwischen den Stufen werden interpoliert.

Dienstag, 1. Januar 2013

Diagramm Energieverbrauch

Übersicht Heizenergiebedarf


Darin enthalten sind Heizung (Fußbodenheizung, Lüftung und Warmwasser (inkls. Geschirrspüler mit Warmwasseranschluss) für 154 qm.Kein Raum ist kälter als 18°C, der Hauptwohnraum ist mindestens 21°C warm.

2018





2017


2016  

  2015

 

 2014

Gesamtverbrauch: 1747 kWh



2013

Gesamtverbrauch: 2073 kWh 

 

2012

Gesamtverbrauch: 1200 kWh für 6 Monate



Frohes Neues Jahr!

Wir wünschen allen ein frohes Neues Jahr 2013!
Unser Silvester haben wir mit zwei Freunden und zwei Katzen gefeiert. Da die Außentemperatur um die 8 °C lag, konnte ich die Fußbodenheizung fast ausstellen und die Solltemperatur für die Lüftung auf 16°C stellen. Unsere Körperwärme, sowie alle Kochaktivitäten haben dazu beigetragen, dass die Temperatur im Wohnzimmer bei 23°C gehalten wurde. Auch im Rest des Hauses war es noch warm genug.
Die Lüftung während des Fondues hatte ich auf die höchste Stufe (4) gestellt und es gab keine unangenehme Gerüche nach gebratenem Fleisch.

Zum Jahresaschluss hier ein kleiner Überblick über unseren monatlichen Verbrauch und die durchschnittliche Außentemperatur.


Donnerstag, 13. Dezember 2012

Draußen kalt- Drinnen warm.

Nun ist ja schon richtig Winter ausgebrochen und damit Zeit mal ein kurzes Winterresumee zu posten.
Das Wohnzimmer ist schön warm, zwischen 21°C und 23 °C, abhängig ob gekocht wird etc.
Die Luftfeuchte ist bei Minusgraden sehr nach unten gegangen und liegt bei ca. 42%. Wir versuchen das auszugleichen, indem wir unsere Tropenpflanzen mit Wasser besprühen und Wäsche zum Trocknen ins Wohnzimmer hängen. Es ist aber halt so, bei diesen Temperaturen nimmt die Luft nicht so viel Feuchtigkeit auf.

Im oberen Stockwerk haben wir die Fußbodenheizung für das Schlafzimmer abgedreht, dort herrschen 19°C, was zum Schlafen angenehm ist. Allerdings sind die Arbeitszimmer auch noch etwas kühl mit ca. 20°C. Hier versuche ich gerade eine Balance zwischen dem Stockwerk unten und oben zu bekommen. Da unten mehr Fensterflächen und mehr Fliesen verlegt sind und auch mehr Geräte Wärme erzeugen (Kühlschrank, Ofen, Geschrirrspüler, TV etc.) wird es hier leichter warm. Also schließe ich die Ventile immer ein bisschen mehr und verschiebe gleichzeitig die Heizukurve, bis ich ein Verhältnis finde, dass in beiden Stockwerken annähernd die gleiche  Temperatur hervorruft.
Ach ja, die Lüftungsanlage habe ich auf 19°C Solltemperatur gestellt, so dass hauptsächlich über die Fußbodenheizung geheizt wird.

Übrigens ist auch bei -3°C die Frischluft, die durch den Solewärmetauscher vorgewärmt wird, 8 °C warm. Durch den Gegenstromwärmetauscher im Nilangerät wird sie dann nochmal auf mind. 17°C vorgewärmt.

Außerdem plane ich, hier demnächst eine Verbrauchskurve mit der durchschnittlichen Monatstemperatur zu erstellen.


Gutes Zeichen: Der Schnee bleibt auf dem Dach liegen


Wir wünschen allen eine besinnliche und einigermaßen entspannte Advents- und Weihnachtszeit.
Und warme Häuser ;-)