Freitag, 1. Februar 2013

300 kWh Verbrauch im Januar

Der Januar war ja mal recht kalt. Das gab mir die Chance die selbsdefinierte Heizkurve im unteren Temperaturbereich zu perfektionieren. Der Verbrauch stieg zum Vormonat um 75 kWh, bei heutigen Strompreisen entspricht das etwa 14 € mehr als im Dezember.

Montag, 28. Januar 2013

TELEKOM!!!

Mal wieder ein kleiner Beitrag über die Telekom. Ich hatte ja am 24. August (Telekom-und-wie-es-sich-so-lebt) einen UMTS-Stick organisiert und mir das Versprechen des Verkäufers (mit Unterschrift) abgeholt, dass wir das erstattet bekommen.
Nun hatte ich vor ein paar Wochen die Telekom gebeten uns diesen Betrag zu erstatten.
Daraufhin gab es dann einen kleinen E-Mailverkehr, in dem es um Kundennummern etc ging. Im Betreff immer die Vorgangsnummer. Nun gab es einen Anruf der Telekom, dass Nils als Anschlussbesitzer in dem Telekomshop kommen müsste. War natürlich eine 0800-Nummer. Ich kann meine Freizeit weit aus besser verbringen, als mich mit der Telekom-Hotline zu "vergnügen".
Also habe ich mit bekannter Vorgangsnummer im Betreff der Teleinkompetenz noch einmal erklärt, dass ich nun nicht noch einmal dem Geld hinterherrennen möchte. Wäre ja ein einfaches das Geld auf das bekannte Kundenkonto, von dem die sonst das Geld ohne Umstände abholen, auch mal wieder zurückzubuchen. Aber so läuft das bei der Telekom wohl nicht. Da muss natürlich erst einmal zur Abwechslung mal wieder nach der Kundennummer gefragt werden.

Ich schließe mal daraus, dass die Mitarbeiter der Telekom zu Dumpingpreisen arbeiten. Denn sonst könnte man das wohl nicht erklären, dass man sich wegen eines 50 € Betrages so lange beschäftigen kann.

Nachtrag: Anscheinend handelt es sich um verschiedene Kostenstellen. Super.

Donnerstag, 3. Januar 2013

selbstdefinierte Heizkurve Nilan Compact

Da die Fußbodenheizung im Passivhaus eigentlich erst bei niedrigeren Außentemperaturen angeschaltet werden muss, dann auch nur mit geringen Rücklauftemperatur, wollte ich gerne eine Heizkurve selber definieren. Das ist laut Beschreibung auch möglich. Leider steht nirgends beschrieben, wie genau das funktioniert. Für Menschen mit etwas technischem Verständnis sollte das kein Problem sein, trotzdem hier eine kleine Anleitung:

1. Am JVP-Bedienpanel  den "Drehknopf" ein paar Sekunden drücken, bis die LED für die Zusatzheizung blinkt. Nun hat man Zugriff auf das erweiterte Bedienmenu.

2. Den "Drehknopf" drehen, bis der Menupunkt "Setzen" erreicht ist.

3.  Menupunkt Zentral Heizen auswählen

4. Nun die Kurvenauswahl anwählen.

5. Die Kurve mit der Bezeichnung "DEF" auswählen. Sie ist unter der Kurve mit der Nummer 1.

6. Auswahl durch Drücken des "Drehknopfes" bestätigen und weiter drehen, um die Temperaturstufen zu bestimmen.

7. Nun die Definition für die verschiedenen Außentemperaturen (-20°C, -10°C, 0°C, +10°C, +20°C) anwählen und die gewünschte Rücklauftemperatur eingeben und Bestätigen.

Wichtig ist, dass zuerst die selbstdefinierte Kurve ausgewählt wird, sonst können die Temperaturstufen nicht geändert werden.
Die Temperaturen zwischen den Stufen werden interpoliert.

Dienstag, 1. Januar 2013

Diagramm Energieverbrauch

Übersicht Heizenergiebedarf


Darin enthalten sind Heizung (Fußbodenheizung, Lüftung und Warmwasser (inkls. Geschirrspüler mit Warmwasseranschluss) für 154 qm.Kein Raum ist kälter als 18°C, der Hauptwohnraum ist mindestens 21°C warm.

2018





2017


2016  

  2015

 

 2014

Gesamtverbrauch: 1747 kWh



2013

Gesamtverbrauch: 2073 kWh 

 

2012

Gesamtverbrauch: 1200 kWh für 6 Monate



Frohes Neues Jahr!

Wir wünschen allen ein frohes Neues Jahr 2013!
Unser Silvester haben wir mit zwei Freunden und zwei Katzen gefeiert. Da die Außentemperatur um die 8 °C lag, konnte ich die Fußbodenheizung fast ausstellen und die Solltemperatur für die Lüftung auf 16°C stellen. Unsere Körperwärme, sowie alle Kochaktivitäten haben dazu beigetragen, dass die Temperatur im Wohnzimmer bei 23°C gehalten wurde. Auch im Rest des Hauses war es noch warm genug.
Die Lüftung während des Fondues hatte ich auf die höchste Stufe (4) gestellt und es gab keine unangenehme Gerüche nach gebratenem Fleisch.

Zum Jahresaschluss hier ein kleiner Überblick über unseren monatlichen Verbrauch und die durchschnittliche Außentemperatur.


Donnerstag, 13. Dezember 2012

Draußen kalt- Drinnen warm.

Nun ist ja schon richtig Winter ausgebrochen und damit Zeit mal ein kurzes Winterresumee zu posten.
Das Wohnzimmer ist schön warm, zwischen 21°C und 23 °C, abhängig ob gekocht wird etc.
Die Luftfeuchte ist bei Minusgraden sehr nach unten gegangen und liegt bei ca. 42%. Wir versuchen das auszugleichen, indem wir unsere Tropenpflanzen mit Wasser besprühen und Wäsche zum Trocknen ins Wohnzimmer hängen. Es ist aber halt so, bei diesen Temperaturen nimmt die Luft nicht so viel Feuchtigkeit auf.

Im oberen Stockwerk haben wir die Fußbodenheizung für das Schlafzimmer abgedreht, dort herrschen 19°C, was zum Schlafen angenehm ist. Allerdings sind die Arbeitszimmer auch noch etwas kühl mit ca. 20°C. Hier versuche ich gerade eine Balance zwischen dem Stockwerk unten und oben zu bekommen. Da unten mehr Fensterflächen und mehr Fliesen verlegt sind und auch mehr Geräte Wärme erzeugen (Kühlschrank, Ofen, Geschrirrspüler, TV etc.) wird es hier leichter warm. Also schließe ich die Ventile immer ein bisschen mehr und verschiebe gleichzeitig die Heizukurve, bis ich ein Verhältnis finde, dass in beiden Stockwerken annähernd die gleiche  Temperatur hervorruft.
Ach ja, die Lüftungsanlage habe ich auf 19°C Solltemperatur gestellt, so dass hauptsächlich über die Fußbodenheizung geheizt wird.

Übrigens ist auch bei -3°C die Frischluft, die durch den Solewärmetauscher vorgewärmt wird, 8 °C warm. Durch den Gegenstromwärmetauscher im Nilangerät wird sie dann nochmal auf mind. 17°C vorgewärmt.

Außerdem plane ich, hier demnächst eine Verbrauchskurve mit der durchschnittlichen Monatstemperatur zu erstellen.


Gutes Zeichen: Der Schnee bleibt auf dem Dach liegen


Wir wünschen allen eine besinnliche und einigermaßen entspannte Advents- und Weihnachtszeit.
Und warme Häuser ;-)

Montag, 19. November 2012

Erledigung Restarbeiten

Die letzten Tage wurden nochmal die meisten Restarbeiten erledigt. Dazu gehörten das erneute Ausrichten der Haustür (hatte sich durch das Eigengewicht gesetzt), Einsetzen des von uns neu gewünschten Badezimmerfensters (Foto folgt), restliche Fliesenarbeit (es gab noch eine kleine Lücke an der Abschlusskante zur Tür hin).

Bei den jetztigen Temperaturen ist es immer noch wohlig warm. Wie bei jeder Fußbodenheizung ist natürlich das Problem, dass das System träge ist und es beim Kochen oder Sonneneinstrahlung mal etwas zu warm wird. Das muss dann über die Kleidung reguliert werden. Ich experimentiere noch mit dem Verschieben der Heizkurve herum. Wir haben die energiesparenste Heizkurve gewählt, die ich noch etwas nach unten geschoben habe (geringere Rücklauftemperatur). Der Verbrauch ist natürlich höher als im Sommer. Logisch.


Dann war da noch die Sache mit dem Wasserschutzgebiet, in dem unser Grundstück überraschender Weise liegt. Man sollte erwarten, dass eine solche Information aus dem B-Plan hervorgeht. Aber weit gefehlt. Der Senator für Umwelt möchte jetzt den Nachweis haben, dass die Niederschlagsversickerung gewährleistet ist. Dafür mussten wir Bodenproben entnehmen lassen. Zusätzlich musste auch noch bescheinigt werden, dass das Gebiet nicht kontaminationsverdächtig ist (58,00€).


Samstag, 3. November 2012

Kühlere Tage

Die Außentemperaturen sind gesunken (~ min: 3°C/ max: 9°C). Unsere Wärmepumpe lief im Dauerbetrieb um die 154 qm auf eine Temperatur von 21°C zu halten. Meist waren es so um die 19 - 20°, wenn man den Raum betreten hat. Wurde dann gekocht etc. dann stieg die Temperatur auf 21°C. Auf dem Sofa, ohne Bewegung, ist die Temperatur aber eher zu kühl. Also habe ich Freitagabend die Fußbodenheizung eingeschaltet. Leider hat mir der Heizungsmonteuer die Funktionsweise im Sommer bei 25°C erklärt, da war ich gar nicht so interessiert an zusätzlicher Wärme. ;-)
Naja, im Bad hat man die Temperaturerhöhung schon nach wenigen Stunden bemerkt, im Wohnzimmer am nächsten Morgen. Dann war ich fleissig am Backen und herumwirbeln im Küchenbereich und fluks war die Temperatur schon bei 23°C. Ich experimentiere jetzt mit den Einstellungen herum (momentan noch im T-Shirt).

Hatte aus der Zeit, als der Estrich mit Hilfe der Fußbodenheizung getrocknet ist, ein wenig die Befürchtung, dass der Strombedarf explosionsartig in die Höhe schiesst. Die Wärmepumpe hat mit 300 W dauerhaft gearbeitet, die Fußbodenheizung hat so zwischen 800 und 900W, schaltet sich aber nur für einen kurzen Zeitraum an, um die Differenz von ca. 1°C auszugleichen. Scheint also wirtschaftlich ok zu sein.

Montag, 1. Oktober 2012

Herbstalltag

Nun wohnen wir schon etwa zwei Monate in unserem Haus.
Leider sind immer noch ein paar Sachen nicht fertig, das sind aber eher Kleinigkeiten.

Seit letzter Woche haben wir auch endlich unsere Wohnzimmermöbel bekommen. Die Kemner Möbelaufsteller haben da einen guten Job gemacht und gut mitgedacht. Jetzt ist unser Wohnessküchenbereich richtig gemütlich und wohnlich.

Bei 11 °C Außenlufttemperatur gelangt durch Nutzung der Abwärme über den Gegenstromwärmetauscher auf 19°C erwärmte Zuluft in die Räume. Das ist toll, weil es keinen Strom kostet. Nur wenn warmes Wasser benötigt wird oder die Temperatur zu sehr abgesunken ist springt die Wärmepumpe an. Die benötigt etwa 380W. Wenn nur die Lüftung an ist, dann braucht sie zwischen 19W und 50W, je nach Lüfterstufe.
Wenn es richtig kalt wird (< 5°C) steigt der Stromverbrauch mit Aktivierung derFußbodenheizung natürlich.
Aber wir haben auch letzte Woche die swb-Förderung über 450 € erhalten. Dafür haben wir einen eigenen Zähler und Tarif für die Wärmepumpe.

Das konventionelle Lüften übers Fenster vermissen wir nicht, vor allem wenn ich die ganzen Spinnennetze vor den Fenstern sehe, bin ich froh, dass ich das Fenster nicht aufmachen muss.

Spannend wird es, wenn der Winter kommt.

Der Garten wird jetzt von mir vom Unkraut befreit.